Filme für die Erde: „Für Sama“

Datum/Zeit
Date(s) - Freitag 16 Oktober
20:00

Veranstaltungsort
Kulturkneipe Dalborn
Hauptstraße 23
Blomberg-Dalborn

Die neue Reihe „Filme für die Erde“ startet am heutigen 16. Oktober. Danach gibt es die Möglichkeit, über den Film zu sprechen. Weitere Termine der Reihe sind: 20.11. und 18.12.

Es ist uns ein Anliegen, mehr über die Hintergründe der Menschen zu verstehen, von denen heute viele als Geflüchtete unter uns leben.

FÜR SAMA (GB 2019, Regie: Waad Al-Khateab, Edward Watts, 96 Min.)

Waad al-Kateab muss eine schwere Entscheidung treffen: Soll sie, die für den Freiheitskrieg brennt, ihrer Familie zuliebe Syrien verlassen? Der Film ist entstanden aus der Perspektive der aufständischen Bevölkerung. Die Ideen und Ziele eines Großteils der Aufständischen hatte nichts mit den Absichten der alsbald auftauchenden Milizen zu tun. Diese haben, zum Teil von außen gesteuert, versucht, Teile des Landes für ihre Zwecke oder die ihrer internationalen Auftraggeber zu erobern. Unter ihnen hatten auch die Aufständischen schwer zu leiden.

Der Film führt uns an verschiedene Schauplätze. Die Aufnahmen sind über Jahre mitten im Aufstands- und Kriegsgeschehen entstanden. Viele davon in den selbstgeschaffenen Strukturen, z.B. in den versteckten Krankenhäusern.

For Sama“ ist ein intimer, persönlicher und zutiefst ergreifender Film während des syrischen Bürgerkriegs aus der Sicht einer jungen Frau und Mutter. „For Sama“ ist eine Liebeserklärung einer jungen Mutter an ihre Tochter. Der Film erzählt die Geschichte von Waad al-Kateabs Leben in Aleppo: angefangen von den Aufständen in der syrischen Stadt über die Liebe zu ihrem Mann, ihre Hochzeit bis hin zur Geburt ihrer Tochter SAMA – und all das inmitten eines katastrophalen Krieges.

Mit ihrer Kamera liefert Waad al-Kateab unfassbare Bilder über Verlust, Freude und Überleben – und über allem schwebt die Frage: soll sie aus der Stadt fliehen, um das Leben ihrer Tochter zu beschützen? Auch wenn das Verlassen des geliebten Heimatlandes bedeuten würde, den Kampf für die Freiheit aufzugeben, für den sie so viel geopfert hat… (Quelle: Verleih)

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Frank Merkord
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